BVB verpflichtet Erling Haaland

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat eine klassische „Nummer 9“ verpflichtet: In Erling Braut Haaland (19) wechselt das zurzeit wahrscheinlich spannendste Mittelstürmer-Talent Europas aus Salzburg zum achtmaligen Deutschen Meister und unterschrieb heute einen bis zum 30. Juni 2024 datierten Vertrag.

Der BVB hatte Haalands aktuellem Arbeitgeber zuvor angezeigt, alle für einen Transfer notwendigen Vertrags-Bedingungen rechtzeitig zu erfüllen.

„Trotz vieler Angebote absoluter Topklubs aus ganz Europa hat sich Erling Haaland für die sportliche Aufgabe beim BVB und die Perspektive, die wir ihm aufgezeigt haben, entschieden. Unsere Hartnäckigkeit hat sich ausgezahlt“, sagt Borussia Dortmunds Vorsitzender der Geschäftsführung, Hans-Joachim Watzke. Sportdirektor Michael Zorc, der die Verhandlungen federführend geleitet hatte, betont: „Wir alle dürfen uns auf einen ehrgeizigen, athletischen und physisch starken Mittelstürmer mit ausgeprägtem Torinstinkt und beeindruckendem Tempo freuen, den wir in Dortmund weiterentwickeln möchten. Mit 19 Jahren steht Erling selbstverständlich noch am Anfang einer hoffentlich großen Karriere!“

Seine Qualitäten zeigte Haaland während der vergangenen Monate regelmäßig. In 14 Liga-Partien für Salzburg erzielte er 16 Tore und bereitete 6 weitere vor. In der UEFA Champions League traf der 1,94 Meter lange Offensivakteur in 6 Partien 8 Mal (1 Vorlage).

Haaland weilte bereits vor einigen Tagen in Dortmund, um sich einen Eindruck vom BVB und dessen Trainingszentrum zu machen. „Ich hatte intensive Gespräche mit der Klubführung und der sportlichen Leitung, insbesondere mit Hans-Joachim Watzke, Michael Zorc und Trainer Lucien Favre. Da war von Anfang an das Gefühl, dass ich unbedingt zu diesem Klub wechseln, diesen Weg gehen und in dieser unglaublichen Dortmunder Atmosphäre vor mehr als 80.000 Zuschauern Fußball spielen will. Ich brenne schon darauf“, sagt Haaland.

Am 3. Januar wird der Norweger zur Mannschaft stoßen und tags darauf mit ihr ins Trainingslager nach Marbella (Spanien) reisen.

Bild und Text  bvb.de                                                                                                                                                                 30.12.2019

Borussia Dortmund hat dem Wunsch Julian Weigls entsprochen und dem Mittelfeldspieler die Freigabe für einen sofortigen Wechsel zu Benfica Lissabon erteilt.

„Julian ist mit diesem Wunsch zu uns gekommen, und wir haben – auch aufgrund seiner Verdienste für den Verein – zugestimmt“, erklärte Sportdirektor Michael Zorc: „Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute!“

Bild und Text bvb.de                                            31.12.2019

Borussia Dortmund hat sich mit dem spanischen Tabellenachten FC Villarreal auf einen sofortigen Transfer von Paco Alcácer verständigt. Der Stürmer war bereits am Mittwoch nach Spanien gereist, um den obligatorischen Medizincheck zu absolvieren.

Alcácer, 19-maliger Nationalspieler, war im August 2018 zunächst auf Leihbasis vom FC Barcelona zum BVB gewechselt und später fest verpflichtet worden. In 37 Bundesliga-Partien erzielte er 23 Tore.

„Wir bedanken uns bei Paco Alcácer für seine Leistungen im Trikot des BVB und wünschen ihm für seine Zukunft Gesundheit und maximalen sportlichen Erfolg“, betont Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc.

 

Bild & Text bvb.de                                                   30.01.2020

Nach fünf Jahren bei Borussia Dortmund sucht Offensivspieler Jacob Bruun Larsen eine neue sportliche Herausforderung und schließt sich mit sofortiger Wirkung der TSG Hoffenheim an.

„Wir haben nach intensiven Überlegungen Jacobs Bitte um Freigabe entsprochen und wünschen ihm bei seiner neuen Station alles Gute. Seinen sportlichen Weg werden wir weiterhin genau verfolgen“, sagt Sportdirektor Michael Zorc. 

Bruun Larsen war im Januar 2015 von Lyngby BK in die Nachwuchsabteilung von Borussia Dortmund gewechselt. Der damals 16-Jährige entwickelte sich von Beginn an zu einem Leistungsträger in seinen Jugendmannschaften, gewann mit der U17 sowie mit der U19 in drei aufeinanderfolgenden Jahren an der Seite seines Freundes Christian Pulisic die Deutsche Meisterschaft, nahm mit Dänemarks Olympiaauswahl an den Spielen 2016 in Rio de Janeiro teil. 

Text & Bild  bvb.de                                                  31.01.2020

Borussia Dortmund verpflichtet mit sofortiger Wirkung den deutschen Nationalspieler Emre Can vom italienischen Rekordmeister Juventus Turin.

Der 26-Jährige – holte mit Bayern Münchens Kader 2013 das Triple aus Meisterschaft, Pokal und Champions League, Europa-League-Finalist 2016, Champions-League-Finalist 2018, Italienischer Meister 2019 – wird bis zum Ende der Saison ausgeliehen. Sofern vereinbarte Parameter erfüllt sind, geht die Leihe anschließend in einen festen Transfer über.

Can, der von der U15 an alle Nationalteams bis hin zur von Joachim Löw trainierten A-Mannschaft durchlief, begann seine Profikarriere in der Saison 2012/2013 beim FC Bayern München und spielte anschließend für Bayer Leverkusen, beim FC Liverpool sowie in Turin. In seiner Laufbahn absolvierte Can insgesamt 185 Erstligaspiele in der Bundesliga, der Premier League sowie der Serie A (18 Tore) und kam zudem in 23 Partien der UEFA Champions League (1 Tor) zum Einsatz.

„In Emre Can bekommen wir einen deutschen Nationalspieler, der systemübergreifend auf mehreren Positionen sowohl in der Abwehr als auch im zentralen Mittelfeld einsetzbar ist. Einen Spieler, der neben seiner Technik auch seine Physis einbringt und über einen ausgeprägten Siegeswillen verfügt“, sagt BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

Can, der heute seinen Medizincheck in Dortmund absolvierte, betont: „Ich glaube, dass die Mannschaft großes Potenzial hat und etwas gewinnen kann. Ich bin überzeugt, dass ich ihr dabei helfen kann. Ich will Gas geben, hatte schon immer Sympathien für diesen Klub und kann es nicht erwarten, zum ersten Mal vor diesen Fans zu spielen, für die Borussia Dortmund auf der ganzen Welt bekannt ist.“


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Der BVB geht neue Wege

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund wird ab dem Sommer 2020 und erstmals in seiner Geschichte über zwei Trikotsponsoren verfügen: den Spezialchemiekonzern Evonik und das Telekommunikationsunternehmen 1&1. Evonik öffnet den Weg für das innovative Modell, indem der Konzern seine langjährige Partnerschaft mit dem BVB stärker auf internationale Zielgruppen ausrichtet. In der Folge übernimmt 1&1 als Trikotsponsor im attraktiven Umfeld der Fußball-Bundesliga.

„Wir freuen uns sehr, in 1&1 ein weiteres Top-Unternehmen als Trikotsponsor gewonnen zu haben, das unseren erfolgreichen Weg gemeinsam mit uns gehen möchte“, sagt Borussia Dortmunds Vorsitzender der Geschäftsführung, Hans-Joachim Watzke: „Für uns ist der heutige Tag ein Meilenstein auf dem Weg der wirtschaftlichen und damit auch sportlichen Weiterentwicklung des BVB.“

Evonik richtet Partnerschaft mit BVB auf internationale Zielgruppen aus

Für Evonik-Chef Christian Kullmann geht die Zusammenarbeit mit Borussia Dortmund weit über das reine Sponsoring hinaus. „Wir haben bisher 14 unglaublich erfolgreiche und schöne Jahre mit dem BVB erlebt, in denen unsere Partnerschaft immer weiter gewachsen ist“, sagt Kullmann. „In Deutschland ist der BVB fest in der Liga-Spitze etabliert und unsere Marke auch deshalb sehr bekannt. Nun wollen wir unsere Partnerschaft gemeinsam auf den internationalen Erfolg ausrichten.“ Dazu werden auch weiterhin Testspielreisen des Profiteams auf andere Kontinente und viele weitere Maßnahmen zählen.

Ralph Dommermuth, Vorstandsvorsitzender der Konzernmutter United Internet AG und Gründer von 1&1, betont: „1&1 ist eine starke Marke, die immer wieder neue Wege geht, sowohl in der Vermarktung als auch bei innovativen Produkten. So haben wir im vergangenen Jahr 5G-Frequenzen ersteigert und bereiten den Bau eines modernen Mobilfunknetzes vor. Diese Technologiekompetenz bringen wir auch in die Partnerschaft mit Borussia Dortmund ein. Unsere Zusammenarbeit geht weit über das klassische Sponsoring hinaus. Vor allem im Bereich Social Media und Content werden wir künftig gemeinsam neue Möglichkeiten erschließen, interessante Zielgruppen nachhaltig zu überzeugen. “

1&1 übernimmt Rolle als Trikotsponsor in der Bundesliga

Der zwischen Borussia Dortmund und dem Telekommunikationsanbieter aus Montabaur geschlossene Fünfjahres-Vertrag umfasst neben dem Trikotsponsoring und einem umfangreichen Werbepaket bei allen Bundesliga-Spielen vor allem ein innovatives Digital-Konzept. 1&1 und der BVB möchten gemeinsam mit neuen Formaten und medialer Reichweite neue Zielgruppen erschließen und ihre Fans und Kunden gleichermaßen begeistern.


Bilder & Text: bvb.de                                                                                                                                          20.02.2020

Borussia Dortmund verpflichtet Thomas Meunier von PSG

Als Thomas Meunier Mitte Februar zum ersten Mal im SIGNAL IDUNA PARK gespielt hat, trug er noch das Trikot von Paris St. Germain. Im Achtelfinale der UEFA Champions League traf er mit seinem damaligen Verein auf den BVB und spürte erstmals die Strahlkraft des Stadions.

„Ich habe den Moment genossen, die Lautstärke, die Atmosphäre. Die Zuschauer sind nah am Spielfeld und man spürt, wo man ist”, erinnert sich der Belgier. „Auf dem Feld habe ich gegrinst wie ein kleines Kind. Man sieht es vielleicht auf den Fernsehbildern.” Das Spiel hatte Einfluss auf seine Entscheidung, zur kommenden Saison zum BVB zu wechseln. Die Atmosphäre im Dortmunder Stadion wird der Neuzugang künftig also noch häufiger genießen können.

Den BVB vergleicht er mit seiner ersten Profistation Club Brügge: „Beide Vereine sind sehr beliebt, sie haben viele Fans im ganzen Land und dieselbe Mentalität. Dortmund muss man nicht beschreiben. Schon am Fernsehen sieht man, wie es ist, für den BVB zu spielen. Das habe ich gesucht. Ganz einfach.”

In Dortmund trifft er auf seine Nationalmannschaftskollegen Axel Witsel und Thorgan Hazard, die ihm bereits viel über Schwarzgelb erzählen konnten. „Als erstes natürlich über die Fans und die Stimmung im Stadion. Aber auch über die Mannschaft”, so Meunier. „Dortmund hat sehr gute Spieler. Eine Mannschaft wie der BVB würde in Frankreich mit Paris zu den Top zwei gehören.


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Borussia Dortmund verpflichtet Jude Bellingham von Birmingham City

Am 22. Juli 2020 feierte er mit Birmingham City den Klassenerhalt in der zweiten englischen Liga, acht Tage später stieg er bei Borussia Dortmund ein zum Start der Vorbereitung auf die Spielzeit 2020/21. Der 17-Jährige ist fest für den Profikader eingeplant. Und wer die bisherigen Testspiele gesehen hat, der weiß auch, warum.

„Jude Bellingham hat sich voller Überzeugung für den BVB entschieden und für die sportliche Perspektive, die wir ihm aufgezeigt haben“, erklärte Sportdirektor Michael Zorc, der den jungen Engländer mit einem langfristigen Vertrag ausgestattet hat: „Er hat ein enormes Potenzial, das wir gemeinsam weiterentwickeln wollen. Schon jetzt verfügt er über erstaunlich viel Qualität im eigenen Ballbesitz genauso wie gegen den Ball, obendrein zeichnet ihn auch eine starke Mentalität aus.“

Bellingham, der auch für die U17-Nationalmannschaft Englands spielt (bisher drei Einsätze, zwei Tore), freut sich auf die neue Aufgabe: „Ich bin unglaublich gespannt darauf, mich einem der größten Klubs in Europa anzuschließen. Der Weg des BVB, aber insbesondere wie er jungen Spielern dabei hilft, besser zu werden, hat mir persönlich und auch meiner ganzen Familie die Entscheidung sehr einfach gemacht. Ich kann es kaum erwarten, in einem der schönsten Stadien der Welt zu spielen, hoffentlich so bald wie möglich auch wieder vor über 80.000 Zuschauern. Die Südtribüne ist die beste Tribüne Europas.“

Jude Bellingham, berichtete der kicker, wird als größtes Talent des englischen 2003er-Jahrgangs gehandelt. Im Alter von 16 Jahren und 38 Tagen gab er sein Profidebüt – als jüngster Spieler der Vereinsgeschichte von Birmingham City – und behauptete sich von Beginn an in der Championship, der knallharten zweiten Liga Englands mit 24 Vereinen.

„Der Junge hat eine unglaubliche emotionale Intelligenz und Reife für sein Alter“, so Birminghams Nachwuchskoordinator Kristjaan Speakman: „Es gibt viele Jungs, die Talent haben. Aber es wurde schon sehr schnell deutlich, dass er sich von anderen abhob, weil er früh das Spiel verstand, weil er Informationen aufnehmen konnte und wollte.“ Der Mittelfeldspieler fühlt sich im Zentrum am wohlsten, als physisch sehr robuster, aber auch trickreicher Box-to-Box Player, der sich zwischen den Linien bewegt, als Achter mit feiner Technik, viel Schnelligkeit und Vorwärtsdrang, heißt es im kicker.

Seine engsten Begleiter in den ersten Wochen beim BVB waren Thomas Meunier und Jadon Sancho. „Jadon war sehr hilfreich für mich. Es ist nicht nur großartig, mit ihm zu spielen, sondern er sorgt auch immer dafür, dass ich verstehe, welche Informationen die Trainer uns geben. Und weil wir im Moment so nah beieinander leben, habe ich viel Zeit mit Thomas Meunier verbracht. Wir haben Tischtennis gespielt, und er hat mir geholfen, vom Training nach Hause zu kommen. Was für ein Kerl!“


Bild & Text: bvb.de                                                                                                                                              23.07.2020